CFD Forex - Termingeschäfte

Eine Anlageform, die mittlerweile neben dem Forex Trading ebenfalls von vielen Forex Brokern angeboten wird, ist das Investment bzw. die Spekulation mit den so genannten CFDs. Die Abkürzung steht dabei für Contract For Difference und es handelt sich dabei um Termingeschäfte mit der Basis Rohstoffe. Das System funktioniert ähnlich wie beim Forex Trading, nur dass der Anleger hier keine Devisen und fremden Währungen, sondern Rohstoffe wie Öl, Gold, Silber oder auch Nahrungsmittel wie Kaffee oder Kakao kaufen oder verkaufen kann. Diese Finanzprodukte werden auch nicht wie die Devisen an der Devisenbörse und am Devisenmarkt gehandelt, sondern in erster Linie an der Warenterminbörse. Der Name des "Contract For Difference" leitet sich daraus ab, dass der Anleger einen bestimmten Rohstoff wie zum Beispiel Rohöl im Rahmen eines Vertrages zu einem bestimmten Preis kaufen oder auch verkaufen kann. Die Differenz zwischen diesem festgelegten Kurs und dem aktuellen Preis des erworbenen Rohstoffes stellt dann in der Zukunft den Gewinn oder den Verlust des Kunden dar. Grundsätzlich handelt es sich bei den CFDs ebenfalls um relativ spekulative Investments, die auch in erster Linie als Spekulation und nicht als langfristige Geldanlage genutzt werden (sollten). Wie es beim Devisenhandel üblich ist, so gibt es auch beim Handel mit CFDs ein Margin, welches der Kunde "hinterlegen" muss.

Zudem erhält der Anleger auch in diesem Bereich von Forex Broker einen Leverage zur Verfügung gestellt, sodass auch hier deutlich höhere Summen gehandelt werden können, als man selber in Form von Eigenkapital zur Verfügung stehen haben muss. Auch einer der größten Finanzdienstleister der Welt, die Royal Bank of Scotland, bietet inzwischen im Rahmen des RBS Konto an, dass man nach der RBS Kontoeröffnung online unter anderem auch mit den CFDs handeln kann.