Forexfonds
Die klassischen Investmentfondsarten wie Aktienfonds, Rentenfonds oder Immobilienfonds sind sicherlich den meisten Anlegern inzwischen sehr gut bekannt und werden auch sehr häufig genutzt. Relativ neu sind hingegen die so genannten Forexfonds. Die Forex Fonds arbeiten dabei aber im Grunde nach dem gleichen Prinzip wie die zuvor erwähnten und bereits bekannten Fondsarten. Das Kapital der Anleger wird zunächst vom Forexfonds gesammelt und von diesem Kapital werden bestimmte Devisen erworben. Im Gegenzug erhält der Kunde einen bzw. entsprechend seiner Anlagesumme mehrere Anteile am Forexfonds. Auch bei dieser Fondsart wird natürlich eine Risikostreuung erreicht, weil die Fondsgesellschaft nicht nur eine einzelne Währung kauft, sondern mit vielen Währungen handelt. Dadurch hat der Anleger ein geringeres Verlustrisiko, als wenn er privat in einzelne Devisen investieren würde. Wenn man sich an einem Forexfonds beteiligen möchte, werden in der Regel je nach Anbieter Mindestanlagesummen zwischen 100 und 10.000 Euro gefordert. Die Forexfonds bieten in erster Linie für Anleger einen Vorteil, die sich im Bereich des Forex Trading noch nicht sehr gut auskennen, oder auch keine Zeit haben, sich intensiv damit zu beschäftigen. Da sich die Devisen- und Währungskurse in der Regel minütlich ändern, müsste man im Grunde fast nonstop die Devisenkurse verfolgen, um keine Entwicklungen zu verpassen und sofort reagieren zu können.
Da die meisten Personen aber natürlich acht Stunden oder mehr am Tag arbeiten müssen, bleibt für solch einen intensiven Handel keine Zeit. Mit dem Forexfonds wird dem Anleger dieser Zeitaufwand insofern abgenommen, dass sich der Fondsmanager um den Handel mit den Devisen kümmert. Man muss sich allerdings trotz der Risikostreuung als Anleger im Klaren darüber sein, dass man zwar durch das Investment in Forexfonds gute Renditen erzielen kann, aber natürlich auch höhere Verluste möglich sind.