Forexhandel - der Spread beim Devisenhandel

Beim Forex Trading fragt man sich besonders als Anfänger zunächst einmal, welche Gebühren eigentlich auf einen beim Handel zukommen. Die Gebühren beim Devisenhandel bestehen aus dem Unterschied eines An- und Verkaufskurs der jeweiligen Handelswährung und werden auch als Spread bezeichnet. Ein anderes Wort für Spread ist auch die so genannte Geld-Brief Spanne. Wenn der Kunde zum Beispiel eine Währung zu einem bestimmten Währungskurs kaufen möchte, dann muss er diesen stets zum Briefkurs tun. Dieser Briefkurs liegt immer etwas höher, als der Geldkurs, zu dem der Verkauf der gleichen Währung seitens des Kunden abgerechnet werden würde. Diese Differenz zwischen Geld- und Briefkurs ist der Spread, der praktisch die Einnahme des Forex Brokers darstellt. An der Höhe des Spreads kann man auch erkennen, wie oft und mit welchem Volumen eine Währung gehandelt wird. So genannte "enge" Währungen, die sehr selten und nur mit geringen Volumen gehandelt werden, haben einen sehr hohen Spread, während die sehr gängigen Währungen wie Euro, US-Dollar, Britisches Pfund und Japanischer Yen im Verhältnis zueinander einen sehr kleinen Spread haben, was natürlich gut für den Anleger ist. Die Höhe des Spreads wird übrigens nicht in Prozent, wie sonst oftmals bei Gebühren üblich, angegeben, sondern in so genannten Pips.

Ein Pip ist dabei eine feststehende Bezeichnung für die vierte Nachkommastelle eines Devisenkurses. Würde man zum Beispiel für einen Euro 1,3501 US-Dollar erhalten und würde der Kurs sich dann um einen Pip verändern, würde der neue Kurs demzufolge 1,3500 oder 1,3502 Dollar lauten, je nachdem ob der Dollar gesunken oder gefallen ist. Der Spread beim Währungspaar US-Dollar und Euro beträgt in der Regel nur zwei Pips, während man für viele etwas weniger gehandelte Währungen bis zu 20 oder noch mehr Pips als Spread "zahlen" muss. Somit ist die Höhe des Spreads auch ein Aspekt, wenn man die Forex Anbieter hinsichtlich der Konditionen miteinander vergleicht.