Kreditbündelung
Was ist eine Umschuldung?
Wenn die monatlichen Belastungen zu hoch werden, soll über eine Umschuldung nachgedacht werden. Das Prinzip ist einfach: eine Umschuldung bedeutet, alle monatlichen Verpflichtungen in einer Summe zusammenzufassen. Es muss also ein neuer Kredit beantragt werden, der alle Restforderungen abdeckt. Das hat nicht nur den Vorteil, dass der Schuldner nur noch eine Rate an eine Bank zu zahlen hat und nicht mehrere kleine Beträge an mehrere Stellen. Das hilft davor, sich zu verzetteln.
Wieso ist eine Umschuldung günstiger?
Eine Umschuldung ist deshalb günstiger, da die Zinsen bei einem Umschuldungskredit niedriger sind, als die Zinsen bei mehreren Krediten. Teilweise wurden diese noch abgeschlossen, als die Zinsen höher lagen. Bei einer Umschuldung kann der Kreditnehmer durch diese niedrigen Zinsen profitieren. Das kann mehrere Hundert Euro Ersparnis im Jahr ausmachen.
Wo gibt es Kredite für eine Umschuldung??
Wer auf der Suche nach einem Umschuldungskredit ist, kann zunächst bei seiner Hausbank nachfragen. Doch in der Regel werden hier höhere Zinsen fällig als bei anderen Banken. Gemeint sind hier die Internetbanken. Teilweise verzichten diese auf ein umfangreiches Filialnetz, was zu einer merklichen Kostenersparnis führt. Von dieser Ersparnis profitieren die Kunden durch niedrigere Zinsen. Ein besonders positives Beispiel ist der Creditplus Sofortkredit, den es momentan ab 3,59% effektivem Jahreszins gibt.
Fazit:
Ein Umschuldungskredit kann dazu beitragen, dass die monatliche Last, die der Verbraucher zu zahlen hat, wesentlich gemindert wird. So bleibt am Ende des Monats mehr Geld zum Leben übrig und es ergibt sich eine Chance, aus den Schulden zu kommen. Wer sich allerdings zu einer Umschuldung entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass hier auch die Chance einer Neuverschuldung lauern kann und eine strenge Kontrolle der Ausgaben umso wichtiger ist. Weitere Informationen finden Schuldner bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung.