Riester Rente
Durch das ungleiche Verhältnis zwischen der niedrigen Geburtenrate und dem großen Personenkreis, der rentenberechtigt ist, gerät der Generationenvertrag immer mehr ins wanken, was zur Folge hat, dass die Rentenbeiträge immer weiter steigen und die Rentenauszahlungen immer mehr sinken. Daher wird es immer wichtiger für seine Altersrente selber vorzusorgen. Dies wird auch vom Staat unterstützt, der Zulagen und Steuervorteile in Aussicht stellt.
Wer wird staatlich gefördert?
Die staatliche Förderung steht folgenden Personen zu:
- Angestellte und Arbeiter, die in der Rentenversicherung pflichtversichert sind,
- Landwirte,
- Angestellte des öffentlichen Dienstes,
- Beamte und
- unter Umständen auch nicht berufstätige Ehepartner.
Um die Förderung zu erhalten, sollte ein Vertrag abgeschlossen werden, der das staatliche Gütesiegel erhalten hat.
Wie wird gefördert?
Für eine staatliche Förderung muss ein monatlicher Mindestbetrag angelegt werden. Als Berechnungsgrundlage wird das Bruttoeinkommen des Vorjahres zu Grunde gelegt. Zudem wird auch eine Förderung für jedes Kind, für welches Anspruch auf Kindergeld besteht, gezahlt. Abhängig ist die Höhe der Förderung zudem vom Familienstand, der Anzahl der Kinder und dem Einkommen der individuellen Beitragsleistung. Die Förderungen werden den Riester-Renten-Veträgen gutgeschrieben.
Steuervorteile
Aufgrund der jährlichen Steuererklärung wird geprüft, ob man zusätzlich zu der staatlichen Förderung auch in den Genuss von Steuervorteilen kommt. Dies wird über den Sonderausgabenabzug geregelt, auch wenn dieser für Vorsorgeaufwendungen schon ausgeschöpft ist.
Die Vorteile der Riester Rente auf den Punkt gebracht.
- Das Vermögen kann im Fall der Arbeitslosigkeit nicht als Berechnungsgrundlage hinzugezogen werden.
- Es können Steuervorteile geltend gemacht werden.
- Die eingezahlten Beiträge und Zulagen sind garantiert.