Risikostreuung

Ein wichtiger Aspekt ist für viele Anleger die Sicherheit bei einer Geldanlage. Dabei muss man sich jedoch nicht immer nur auf ein Produkt konzentrieren, was natürlich ohnehin dann schwierig wird, wenn ein größeres Vermögen angelegt werden soll. Es ist aber auch bei einer Verteilung auf mehrere Produkte möglich, eine relativ hohe Sicherheit zu gewährleisten. Andererseits stehen viele Anleger oftmals vor dem Problem, dass sie einerseits eine sehr sichere Anlageform nutzen möchten, andererseits aber auch eine gute Rendite haben möchten. Das "Lösungswort" in diesem Zusammenhang heißt Risikostreuung, im Fachbereich auch als Diversifikation bezeichnet. Schon seit vielen Jahren haben Anlage- und Vermögensberater erkannt, dass durch die Verteilung der Anlagesumme auf Finanzprodukte verschiedener so genannter Risiko- oder Anlageklassen ein sehr gutes Verhältnis zwischen Sicherheit auf der einen Seite und guter Rendite auf der anderen Seite erfolgen kann. Fonds nehmen zum Beispiel automatisch eine Risikostreuung in der Form vor, dass ein Aktienfonds nicht nur in eine oder wenige Aktien investiert, sondern das Vermögen auf viele unterschiedliche Aktienwerte aufgeteilt wird. Auf diese Art und Weise funktioniert auch die Diversifikation. Im Rahmen der Diversifikation wählt man je nach persönlicher Einstellung zu Rendite und Sicherheit Finanzprodukte aus den fünf Risikoklassen aus, wobei man dann eine Gewichtung vornehmen kann, aus welcher Anlageklasse mehr oder weniger Produkte gewählt werden bzw. in welche Produkte mehr Kapital investiert werden soll.

Diese Risikoklassen, in welche die verschiedenen Anlageprodukte eingeteilt werden, reichen von Risikoklasse I, in welcher sich sehr sichere Anlageformen wie Termingeld, Spareinlagen etc. befinden, bis hin zur Risikoklasse V, in welche man Derivate oder Devisen einordnet. Die anderen Anlageformen wie Aktien, Anleihen und Fonds gruppieren sich dann je nach individueller Struktur in diese fünf Risikoklassen ein.