Bonuszinsen für Neukunden beim Tagesgeld

Wenn man die Zinsen beim Tagesgeld in einem Vergleich zwischen den Anbieter gegenüberstellt, so wird man oftmals feststellen, dass es in dem Bereich Rendite deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken gibt. Während der eine Anbieter für eine Anlage auf dem Tagesgeldkonto zum Beispiel eine Verzinsung von nur 1,25 Prozent anbietet, kann man bei einem anderen Anbieter im Bereich Tagesgeld über drei Prozent an Zinsen erhalten. Allerdings ist es dann in den meisten Fällen so, dass dieser sehr hohe Zinssatz, den es nicht einmal im Bereich der Anlage in Festgeld gibt, nur für eine spezielle Kundengruppe gilt, nämlich für die Neukunden. Um einen Neukunden handelt es sich aus Sicht der meisten Banken dann, wenn man innerhalb der letzten sechs Monate oder innerhalb des letzten Jahres kein Konto bei der jeweiligen Bank gehabt hat. Man kann also auch ein Neukunde sein, wenn man vor längerer Zeit schon einmal ein Konto beim Anbieter geführt hatte. Dadurch wird unter anderem auch Zinshopping ermöglicht, weil man bei ein und derselben Bank in Abständen immer wieder als Neukunde auftreten kann. Die sehr hohen Zinsen, die einige Banken den Kunden bei der Anlage in Tagesgeld anbieten, sind allerdings oftmals an zwei weitere Bedingungen geknüpft, außer das man ein Neukunde sein muss.

Eine "Einschränkung" hinsichtlich des Bonuszinssatzes besteht darin, dass dieser nur für einen begrenzten Zeitraum garantiert ist, danach wird man dann nicht mehr als Neukunde behandelt. Eine andere Bedingung besteht oftmals darin, dass man neben der Eröffnung vom Tagesgeldkonto andere Konten zum Anbieter verlegen muss, zum Beispiel sein Wertpapierdepot mit einem Mindestvolumen oder auch sein Girokonto. Aufgrund dieser verschiedenen Bedingungen ist auf jeden Fall ein Vergleich zwischen den Anbietern zu empfehlen. Besonders achten sollte man dann beim Zinsvergleich darauf, ob und wenn ja, welche Bedingungen zu erfüllen sind, wenn man den attraktiven Zinssatz für Neukunden erhalten möchte.