Wertpapierdepot
Kaufen und verkaufen
Alle Wertpapierdepots werden in zwei Kategorien unterteilt. Zum einen gibt es die Wertpapierdepots A, in diesem Fall sind die bankeigenen Depots gemeint und zum anderen gibt es die Depots B für die Kommissionsgeschäfte, also die Verwahrung und Verwaltung der Aktien, die den Kunden gehören. Mit Aktien handeln, sie kaufen und verkaufen darf jeder, aber wer Aktien besitzt, der muss auch ein Wertpapierdepot eröffnen. Alle die heute ein Wertpapierdepot eröffnen, werden den Kauf und Verkauf ihrer Aktien oder anderer Wertpapiere über das Internet abwickeln und daher ist auch das Aktiendepot virtuell und im eigentlichen Sinn gar nicht vorhanden. Mit Hilfe dieses Depots wird es dem Anleger aber deutlich einfacher gemacht, seine Aktivitäten zu beobachten, denn hier werden alle Käufe und Verkäufe von Aktien vermerkt und verbucht. Die Bank informiert ihre Kunden aber auch in regelmäßigen Abständen über den Inhalt des Depots und das passiert immer mittels eines Depotauszuges. Auf diesem Depotauszug werden dann auch alle Gebühren einzeln aufgeführt, die im Laufe der Zeit angefallen sind.
Was kostet ein Aktiendepot?
Wie bei einem normalen Konto, so werden auch für ein Wertpapierdepot Gebühren von der Bank berechnet, aber diese Gebühren sind von Bank zu Bank sehr verschieden. Wer ein günstiges Wertpapierdepot eröffnen will, der sollte vorher immer einen Vergleich mit einem entsprechenden Rechner machen, denn nur dieser Vergleich zeigt den Anbieter mit den besten Konditionen. So wie man bei der Suche nach dem richtigen Konto einen Rechner im Internet bemühen kann, so sollte man das auch bei der Eröffnung eines Aktiendepots machen. Generell sollte man nach einem Anbieter Ausschau halten, der keine Grundgebühren für das Aktiendepot verlangt und auch eine kostenlose Limitsetzung ist immer von Vorteil. Die meisten Banken verlangen allerdings einen bestimmten Betrag für jeden Trade, der in der Regel zwischen knapp 5,- Euro und maximal 7,- Euro liegt. Wer also viel an den Börsen dieser Welt unterwegs ist, der sollte sich die Mühe machen und eine Bank suchen, bei der die Trades kostenlos sind, denn sonst kann das schnell ins Geld gehen. Auch interessant ist ein stets kostenloser Zugriff auf die so genannten Realtime Kurse, denn das ermöglicht einen flexiblen Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren.
Besser vergleichen
In der heutigen Zeit ist der Handel mit Wertpapieren nicht nur alleine den Brokern vorbehalten, sondern jeder der sich dafür interessiert, der kann auch via Internet selbst Aktien kaufen und wieder verkaufen. Sinnvoll ist es allerdings, sich vorher von einem Fachmann beraten zu lassen und dann die Banken miteinander zu vergleichen, bevor man ein Wertpapierdepot eröffnen will. Nur mit einem Vergleich kann man gute Geschäfte machen, ohne ein Vermögen an Gebühren für das Depot zahlen zu müssen.